Bienvenidos! Willkommen!

Wir sind fünf VolontärInnen, die seit September 2011 für ein Jahr in der Andenstadt Ambato in verschiedenen Teilbereichen des Projekts „Fundación Don Bosco“ mitarbeiten.

Vier von uns wurden von der österreichischen Organisation „Jugend Eine Welt“ entsendet, einer NGO, die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit leistet und u.a. auch VolontärInnen und Zivilersatzdienern Einsätze in die ganze Welt ermöglicht.

Der Fünfte ist ein nationaler Volontär der Salesianer, ein waschechter Ecuadorianer, der als ortskundiger bei der Realisierung vieler Projekte hier eine große Hilfe ist.

 

Zusammen möchten wir in diesem Jahr unsere Zeit und unsere Fähigkeiten in unseren jeweiligen Arbeitsbereichen einsetzen und hoffen mit DEINER HILFE auch die Mittel aufzubringen, um zusätzliche Aktivitäten und Verbesserungen für die Kinder durchzuführen.

 

Kleine Welten retten?

Ein kleines Mädchen schlendert am Strand entlang. Ab und an bleibt sie stehen, bückt sich und hebt behutsam einen angeschwemmten Seestern vom Sand auf. Dann wirft sie sie in weiten Bögen zurück ins Meer.

„Kommt es dir nicht sinnlos vor, was du da machst?“

Ein Mann, der das Mädchen schon einige Zeit beobachtet hatte, kommt auf sie zu.

„Siehst du denn nicht, wie lang der Strand ist? Niemals wirst du alle diese Seesterne retten können!“

Das Kind bückt sich erneut und hält nun ein kleines rotes Exemplar in seiner geöffneten Hand. „Du hast recht“, meint es nachdenklich, „ich kann nicht alle aufsammeln. Aber macht es nicht für diesen einen hier einen Unterschied, ob ihn jemand entdeckt und zurück ins Meer schmeißt?“

 

Ein kleines Mädchen, das gestrandete Seesterne aufsammelt, ein Pensionist, der jede Woche in die „Gruft“ geht, um den Obdachlosen etwas Essen zu bringen, eine junge Volontärin, die ein Jahr in einem fremden Land verbringt, um mit sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

- Was haben sie gemeinsam?

Sie wissen, dass sie mit ihren Taten nicht die Welt retten können, wissen, dass sich am großen Ganzen durch ihr Wirken nichts verändern wird, aber sie glauben daran, dass man mit viel Engagement und Motivation im Einzelnen doch etwas bewirken kann.

Und sie hoffen, dass man so kleine Welten retten kann.

 

Denn: "Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten.“ Demosthenes

Pages to the People